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      WERKSTATT
                           
                            Nummer 2. 14. Januar 2007
                                               
Entdecke, was zählt!
                 
Am 20. Februar beginnt die Misereor-Hungertuchwallfahrt / Udo Stöckl ist zum 17. Mal dabei
   
                                               
Von Susanne Dietmann
                                       
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Bereits zum 22. Mal findet
           
in diesem fahr die MisereorHungertuchwallfahrt statt. Von Hamburg aus pilgern die Wallfahrer rund 360 Kilometer nach Paderborn, dem Eröffnungsort der Misereor-Fasten-aktion 2007.
         
                       
„Passt auf Eure Füße auf, es dauert nicht mehr lange, dann hat die Straße uns wieder!", ist auf der Internetseite der Wallfahrer zu lesen. Ein Countdown zählt die verbleibenden Tage bis zum Start der Misereor-Hungertuchwallfahrt in Hamburg. Noch sind einige Plätze frei.
  Udo Stöckl (rechts kniend) mit seiner Pilgergruppe bei der Hungertuchwallfahrt 2006 nach Hamburg. Foto: privat
 
         
Auch Udo Stöckl zählt die Tage bis zu dem „Erlebnis mit Menschen quer durch alle Altersschichten und Berufe". Der 36Jährige aus Arfurt (Bistum Limburg) nimmt bereits zum 17. Mal an der Wallfahrt teil. Doch was reizt ihn daran, eine Woche lang bei Wind und Wetter, Tag und Nacht ein zwei mal drei Meter großes Tuch durch Deutschland zu tragen? „Die Abenteuerlust, mit der Karte in der Hand seinen Weg zu finden, die Glaubenserfahrung und die Gemeinschaft mit den anderen Teilnehmern", zählt Stöckl seine Beweggründe auf. „Man singt und betet, ist 24 Stunden zusammen.. Die Gruppe trägt einen. Wir müssen alle zusammen unser Ziel erreichen und uns manchmal wörtlich unter die Arme greifen, da entsteht eine ganz feste Verbindung:"
         
                                 
  nen", erzählt Misereor-Referentin Michaela Bach. Die Wallfahrer erfahren dabei mehr über das aktuelle Hungertuch und das jeweilige Thema der Fastenaktion.
  Fastenaktion auf. Der chinesische Künstler Li Jinyuan hat es im vergangenen Jahr in Aachen gestaltet. Zusammen mit anderen Wallfahrern konnte Udo Stöckl ihm bei der Entstehung über die Schulter schauen. „Es war spannend zu sehen, wie der Künstler das Thema umgesetzt hat, vor allem weil er selbst kein Christ ist", berichtet Stöckl.
  am 20. Februar mit den Wallfahrern auf Wanderschaft. Rund 360 Kilometer wird es durch Deutschland getragen, bevor die Wallfahrer am 25. Februar damit beim Eröffnungsgottesdienst _der Fastenaktion im Paderborner Dom einziehen.
  „Entdecke, was zählt!", lautet das Leitwort in diesem Jahr. Es soll eine Einladung sein, das Fasten neu zu entdecken und herauszufinden, was das Wesentliche im Leben ist. Gleichzeitig steht das Thema Bildung im Mittelpunkt der Fastenaktion und diejenigen Menschen, denen Bildung verwehrt ist.
   
                 
          „Da ist wieder einer hängengeblieben"
 
                  Li Jinyuan hat sich für kräftige Gelb-, Orange- und Rottöne entschieden und für die Seligpreisung Jesu bei der Bergpredigt als Motiv. 12 000 kleine und 4000 große Exemplare des Hungertuches wurden im September bereits gedruckt. Eines davon geht
       
                               
    Das Hungertuch ist unser Staffelholz"
          Udo Stöckl freut sich auf die bevorstehende Wallfahrt: „Es ist so spannend, dass ich jedes Jahr wieder teilnehme." Auch Stöckls Frau und sein Schwiegervater werden wieder mit dabei sein. Vor 17 Jahren hatten sie ihm zum ersten Mal von der Hungertuchwallfahrt erzählt. Michaela Bach wird die Gruppe begleiten und ist gespannt auf die diesjährigen Teilnehmer. „Die Gruppe wächst jedes Jahr, und es ist schön zu sehen: da ist wieder einer hängengeblieben."
                   
Seit 1986 verbindet die Hungertuchwallfahrt den Eröffnungsort der Misereor-Fastenaktion aus dem Vorjahr mit dem Ort der Eröffnung aus dem aktuellen Jahr - in diesem Jahr Hamburg und Paderborn. Die Gesamtgruppe der Wallfahrer teilt sich in vier Untergruppen auf, die in Etappen zwischen zehn und 20 Kilometern abwechselnd das Hungertuch tragen. „Das Hungertuch ist unser Staffelholz", erklärt Stöckl. Nach der gelaufenen Etappe haben die Gruppen Zeit, sich auszuruhen oder in den Gemeinden über das Hungertuch zu sprechen und über die Anliegen der Armen zu informieren.
  Auch das neue Hungertuch, welches die Wallfahrer von Gemeinde zu Gemeinde tragen werden, greift das Thema der
   
                     
    ZUR SACHE
             
                     
  Die Misereor-Hungertuchwallfahrt 2007
   
  Die Hungertuchwallfahrer treffen sich am 18. Februar in Hamburg. Nach einem Einkehrtag wird am 20. Februar die Wallfahrt mit einem Gottesdienst mit Erzbischof Werner Thissen eröffnet. Die Strecke führt von Hamburg über die Lüneburger Heide und Osnabrück nach Paderborn. Dort wird am 24./25. Februar die Misereor-Fastenaktion 2007 eröffnet.
  Orte entlang der Strecke: Hamburg, Hamburg-Neugraben, Hollenstedt, Buchholz/Nordheide, Tostedt, Rotenburg (Wümme), Ottersberg, Lilienthal, Bremen, Weyhe, Syke, Bassum; Twistringen, Barnstorf, Diepholz, Lernförde, Bohmte, Beim, Osnabrück, Bad Iburg/Glane, Bad Rothenfelde, Halle (Westfalen), Bielefeld, Schloss Holte Stukenbrock, Hövelhof, Paderborn.
 
     
         
          Anmeldung zur Misereor-Hungertuchwallfahrt bei Angelika Becker-Held unter Telefon 0241/442442 oder über E-Mail: 
hungertuchwallfahrt (at) misereor.de. Weitere Informationen zur Hungertuchwallfahrt unter www. hungertuchwallfahrt.de und zur Misereor-Fastenaktion unter www.misereor.de.
Zu Beginn der Wallfahrt findet ein Einkehrtag für alle Teilnehmer statt, „zur inhaltlichen Vorbereitung und zum Kennenler
         

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